Die Herztöne ausgelagert, bleiben hier bezüglich der Kunst nur graue Schattierungen. An der Wand hängen skizzenhafte Szenen, wie als wäre vor langer Zeit einmal der Plan entstanden am Ende daraus einen Film zu drehen.

Ich erinnere mich an jeden illustrierten Moment.

Ein Leben in Zeichnungen zu beschreiben bedeutet, irgendwann eine stringente Zeitleiste anzubringen, eine Ordnung zu etablieren, die die Geschichte im richtigen Licht erscheinen lässt. Manchmal kann man die Hauptpersonen nicht auseinanderhalten. Es sind Ausschnitte von Mädchen, die Zigaretten rauchen und von Steinplatten auf denen zu schnell geleerte Flaschen in Reih und Glied stehen.

Manchmal ist es auch nur ein Unterarm, der Richtung Himmel zeigt und mit der gefühlten Bewegung nimmt man als Beobachter die Herzwolke nur einen Moment später war, weiß aber dann genau warum die Hand so hoffnungsvoll nach oben weist. Immer wieder finden sich auch hingeschmierte Sätze oder Zitate mit auf den Blättern. Manchmal am Rand, so dass man zweimal hinschauen muss, um lesen zu können, was dort steht.

"Lass uns träumen, miteinander, beieinander und solltest du für mich einmal nicht mehr vorhanden sein, habe ich immer noch dieses Bild einer gemeinsamen Illusion.“